Rückblick – Fünf Jahre nach Kyrill

Schilderwald statt Stadtwald. Auf den Höhen des Warsteiner Waldes hat Kyrill besonders heftig getobt. Foto & Bericht Hans-Albert Limbrock @ DerWesten

Von oben, vom Lörmecke-Turm, kann man die Wunden noch sehen, die der Orkan Kyrill vor fünf Jahren in den wintergrünen Wald gerissen hat. Wunden, die nicht verheilt sind. Wunden, die wie Mahnmale erscheinen, dass der Mensch die Naturgewalten nicht beherrschen kann. „Die dort drüben hat es noch schlimmer erwischt“, sagt Warsteins Revierförster Henning Dictus und zeigt mit der Hand in Richtung Meschede, Schmallenberg und Bestwig. Den 18. Januar 2007 wird auch Dictus nicht so leicht vergessen. Schließlich haben er und seine „Wald-Männer“ noch heute mit den Folgen zu tun.

Mehr dazu in einem interessanten Bericht von Hans-Albert Limbrock bei DerWesten.

Naturpark Arnsberger Wald wird 50

Blick ins Tal. Historisches Bild von 1965

Blick ins Tal, Naturpark Arnsberger Wald, historisches Bild von 1965.

Der Naturpark Arnsberger Wald wird 50. Dass er dabei alles andere als in die Jahre gekommen ist, erleben große und kleine Naturfreunde am Sonntag, den 9. Oktober, von 11 bis 17 Uhr im Bibertal bei Rüthen, wo anlässlich des runden Geburtstags ein großes Fest für alle stattfindet.

Hohler Stein Rüthen Kallenhardt, historisches Bild 1965Neben kurzweiligen Rückblicken und Ausblicken, musikalischen Zwischentönen und Info-Ständen bzw. Vorführungen der Partner aus Tourismus, Wald und Wirtschaft dürfen sich die Besucher auf Wanderungen mit den Rangern des Landesbetriebes Forst und Holz, ein naturnahes Kinderprogramm, eine Verlosung sowie kulturelle und kulinarische Leckerbissen aus der Region freuen. Ein genaues Programm erscheint Ende September und ist dann auch online auf www.naturpark-arnsberger-wald.de abrufbar.

Dürftige Pilzsaison 2011

Diese Pilzsaison dürfte bei Sammlern in heimischen Wäldern für Frust sorgen. “Das extrem trockene Frühjahr war wie ein Todesstoß für die Pilze”, erklärt der Pilzexperte Dietrich Smolinski aus Hirschberg.

Durch die geringe Feuchtigkeit haben sich die Pilzgeflechte in Boden und Holz nur dürftig ausgebreitet. Im Vergleich zum Super-Pilzjahr 2010 ist daher in diesem Jahr eher nicht mit großen Pilzkolonien zu rechnen. “Die Sammelkörbe werden wohl nicht voll”, sagte Smolinski, der Pilzsachverständiger bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie ist.

Mehr dazu bei DerWesten.

Zwei Osterfeuer abgesagt

Die aktuelle Trockenheit hat für eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr gesorgt. Aus diesem Grund sagte gestern Nachmittag Willi Dicke, Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung, die beiden Osterfeuer in Niederbergheim am Alten Feld und in Belecke an den Külbensteinen ab.

Mehr dazu beim Soester-Anzeiger.

!!!! Nun wurden auch noch die Osterfeuer in Warstein (Auf der Platte) und in Allagen abgesagt !!!!

Bock geschossen

Da hat Lorenz Bohle mit seiner Hegegemeinschaft Arnsberger Wald einen Bock geschossen: Nach Bohles Kritik, es gebe doch gar nicht zu viel Wild in den Wäldern von Rüthen, Warstein und Brilon, tritt die Stadt Rüthen jetzt als förderndes Mitglied aus der Hegegemeinschaft aus.

„Verarschen können wir uns alleine“, sagt Bürgermeister Peter Weiken ganz undiplomatisch. Ihn ärgert eine „Unehrlichkeit“ auf Seiten der Jäger – und niemand anderes bilde schließlich diese Hegegemeinschaft Arnsberger Wald. Diese will in den Wäldern der drei Städte weniger als 300 Stück Rotwild gezählt haben: „Alles Unsinn“, meint Peter Weiken, „300 haben wir in Rüthen allein und weitere 300 laufen bei Manfred Gödde in Warstein herum“.

Mehr dazu bei DerWesten.

Jahreshauptversammlung des Hegerings Warstein

Recht turbulent begann jetzt die Jahreshauptversammlung des Hegerings Warstein. Bürgermeister Manfred Gödde hatte eine hitzige Debatte angestoßen. Das brisante Thema: Verbissschäden und wie die Jäger dagegen vorgehen.

“Ich bin nicht nur Chef von 28 000 Einwohnern sondern auch von 500 Hektar kommunalen Wald. Wir haben enorme Schäden durch Wildverbiss, von zehn nachgepflanzten Buchen nach Kyrill sind acht angefressen. Das Vermögen unserer Stadt wird dadurch geschmälert. Das kann und darf nicht sein. Putzt eure Flinten und schießt mehr“, forderte Gödde.

Mehr dazu bei DerWesten.